Portugal in 2 Wochen

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Im Spätsommer 2014 hat es meine Freundin und mich nach Portugal verschlagen.
Wir sind mit der Fluggesellschaft Ryanair (80 €/p.P Flugpreis inkl. Kofferzuzahlung) von Dortmund aus nach Porto geflogen, dies war unser erster Stopp im schönen Portugal. Übernachtet haben wir in einem kleinen, etwas abgelegenen, aber sehr günstigen Hotel namens „Oporty Cosy“. Gesamtpreis für 2 Nächte waren 58,00 € exkl. Frühstück, welches man vor Ort hinzubuchen und direkt aufs Zimmer gebracht bekommen hat (5,50 €/p.P.), sehr zu empfehlen. Das Zimmer an sich war klein, aber ausreichend. In Porto haben wir den Hop-On Hop-Off Bus genutzt und den wunderschönen Hafen besichtigt. Ein Spaziergang über die Ponte Maria Pia (Bogenbrücke von Gustave Eiffel), die über den Rio Douro führt, lohnt sich. Auf der Südseite (Vila Nova de Gaia) gibt es zahlreiche Portweinkeller und man hat einen traumhaften Blick auf die bunten Fassaden Portos. Wir haben an einer deutschsprachigen Portweinführung im Hause Burmester teilgenommen.
Nach 2 Tagen ging es weiter mit dem Fernbus nach Lissabon (Preis: ca. 15 €/p.P., Fahrtzeit ca. 3 h). In Lissabon haben wir drei Nächte im zentralen „Refuge Hostel“ in einem Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad für insgesamt 90,00 € inkl. Frühstück genächtigt. Das Hostel befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Praca do Marques de Pombal. Lissabon haben wir größtenteils mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erkundet. Auf jeden Fall sollte man mindestens einen halben Tag für den Hafen mit seinem Seefahrerdenkmal und dem Torre de Belém einplanen. Die Konditorei „Pasteis de Belém“ mit ihren gleichnamigen, für Portugal berühmten Spezialitäten, ist gleich nebenan und einen Besuch wert. Der Hafen liegt ca. 8 km vom Zentrum entfernt und ist gut mit der Bahn zu erreichen. Die Rua Augusta führt direkt vom Rossio zum Praca do Comercio, einem großen Platz direkt am Tajo. Des Weiteren ist eine Fahrt mit der Tram 28 (alternative Linie 12) zu empfehlen. Mit dieser öffentlichen Straßenbahn kann man die schönsten Teile Lissabons sehen und gleichzeitig bringt sie einen direkt zum Castelo de São Jorge. Somit erspart man sich den mühsamen Aufstieg zu der eindrucksvollen Burg. Einen atemberaubenden Blick auf Lissabon hat man am Fuße der Jesu-Statue Cristo Rei, auf der Südseite des Tajo. Natürlich kann man die sechstgrößte Christus-Statue auch geben Bezahlung erklimmen. Das lissabonner Nachtleben findet im Bairro Alto statt. In zahlreichen kleinen Gassen findet man unzählige Bars und Clubs. Mit einem sehr günstigen Cocktail-To-Go kann man entspannt die menschenvollen Gassen entlang wandern und die vielen bunten Eindrücke genießen, bis man die passende Bar entdeckt hat.
Um von Lissabon an die Algarve zu kommen, haben wir ebenfalls einen Fernbus genutzt (Preis: 18 €/p.P., Fahrtzeit ca. 3 h). Die restlichen 7 Tage haben wir in Portimao in einem Apartment verbracht. Das hotelähnliche „Oceano Atlantico Turisticos“ war super ausgestattet und ca. 15 Gehminuten vom Strand entfernt (350 €/p.P. Preis inkl. Halbpension). Aufgrund der zahlreichen wunderschönen Strände an der Algarve lohnt es sich einen PKW zu mieten. Wir hatten im Voraus für 5 Tage einen Kleinwagen bei AutoEurope (mietwagenbilliger.de) gebucht. Der Wagen hat uns inkl. Benzin ca. 150 € gekostet (Achtung: Autobahnmaut!). Wir haben mit dem Fahrzeug mehrere Tagesausflüge in Richtung Westküste unternommen. Highlights waren die Küstenstadt Lagos, die besonderes in den Abendstunden zum Leben erwacht, das portugiesische Nationaldenkmal Fortaleza de Sagres, welches mit seinen Steilklippen beeindruckte und der Leuchtturm am Cabo de São Vicente, dem süd-östlichsten Punkt Europas, an dem die „Letzte Wurst vor Amerika“ Pflicht ist. Auf dem Weg von Sagres nach Sao de Vincente sollte man einen Abstecher zum Praia do Beliche machen, einem der schönsten Strände, die wir auf unsere Tour entdecken konnten.
13 sonnige Tage später sind wir von Faro (Algarve) aus wieder nach Dortmund geflogen, ebenfalls mit der Fluggesellschaft Ryanair (ca. 110 €/p.P. inkl. Kofferzuzahlung). Den Mietwagen konnten wir problemlos am übersichtlichen Flughafen zurückgeben, sodass wir einen zusätzlichen Flughafentransfer einsparen konnten.
Insgesamt war es eine wunderschöne und erlebnisreiche Reise, die wir jederzeit wieder machen würden!